Ausflugsziele
Fort Kniepass | NEU ab Sommer 2025
Das neue Ausflugsziel im Salzburger Saalachtal für Grenzgänger, Entdecker & Genießer | ab Sommer 2025
Fort Kniepass ist das neue Ausflugsziel im Salzburger Saalachtal. Mit einer spannenden Ausstellung, einem Erlebnisweg zum Thema „Grenzen“, der längsten und höchsten Röhrenrutsche Westösterreichs sowie einer Freiluftarena für Veranstaltungen bietet es unvergessliche Erlebnisse für Groß und Klein. Kultur, Action und regionale Kulinarik machen das Fort Kniepass zum idealen Ausflugsziel für Einheimische und Gäste.
Vom Grenzposten „Chniepoz“ zum Fort Kniepass: Ein Ort mit Geschichte
Mit der Eröffnung als Fort Kniepass im Sommer 2025 schlägt der historische Grenzposten im Salzburger Saalachtal ein neues Kapitel in seiner bewegten Geschichte auf! Erstmals urkundlich erwähnt wurde der „Chniepoz“, der als befestigter Grenzposten eine zentrale Rolle in der Region spielte, im Jahr 1350. 1613 ließ Erzbischof Markus Sittikus die Talenge entlang der Saalach durch Felssprengungen verbreitern. Während des Dreißigjährigen Krieges baute Erzbischof Paris Lodron die Festung 1621 weiter aus. Dank des Fehlens von Kampfhandlungen blieb sie weitgehend im Originalzustand erhalten und diente später als Repräsentationsgebäude und Schützenstation.
Erlebnisweg KniePASS: Spannendes & Historisches zum Thema Grenzen
Im 14. Jahrhundert war Fort Kniepass ein Grenzposten auf dem Weg zwischen Österreich und Deutschland. Nicht zuletzt aus diesem Grund beschäftigen sich der Erlebnisweg KniePASS, der die ca. 120 Höhenmeter vom Tal hinauf auf die Befestigungsanlage von Fort Kniepass überwindet, mit dem Thema „Grenzen“. Ausgestattet mit dem Booklet – dem „KniePASS“ – durchwandern die Besucher beim Aufstieg auf die Befestigungsanlage zwölf Stationen. An diesen werden die verschiedene Arten von Grenzen thematisiert und Geschichte zum Thema Grenzen nähergebracht. Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben dabei Gelegenheit, sich auch mit ihren eigenen Grenzen auseinanderzusetzen. Für Kinder gibt es ein spezielles Spielangebot, bei dem sie in ihrem „KniePASS“ Felsbilder sammeln und Rätsel lösen. Am Ende des Weges, der insgesamt ca. eine bis eineinhalb Stunden in Anspruch nimmt, wenn man alle Stationen „durchspielt“, sind die Besucher dazu eingeladen, ihren persönlichen „KniePASS“ auszuwerten und zu erfahren, wie sie selbst mit Grenzen umgehen. Der Erlebnisweg KniePASS ist eine fesselnde Mischung aus Kultur, Reflexion und Abenteuer – ein Erlebnis für die ganze Familie. Oben angekommen in der historischen Befestigungsanlage tauchen die Besucher in die Geschichte des Kniepass ein.
Die ACTION/Rutsche: Westösterreichs längste & höchste Röhrenrutsche
Auf alle Abenteuerlustigen, die den Weg hinunter ins Tal nicht zu Fuß zurücklegen möchten, wartet ab sofort ein absoluter Adrenalinkick: Nämlich die mit 150 Metern längste und mit 55 Höhenmetern höchste Röhren-Trockenrutsche Westösterreichs! Spektakulär schlängelt sie sich von der historischen Festung hinunter ins Tal und bietet ein einzigartiges Erlebnis für Jung und Alt: In bequemen Filz-Sitzsäcken geht es auf der Rutsche mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 35 km/h zuerst durch einen horizontalen Kreisel, bevor die rasante Rutschpartie im Indoor-Spielplatz des Besucherzentrums endet. Für den zusätzlichen Adrenalinkick sorgen spezielle Licht- und Soundeffekte in der Rutsche. Geeignet ist die Rutsche für Kinder ab acht Jahren und einer Mindestkörpergröße von 120 Zentimetern.
Das neue Besucherzentrum: Mit Kulinarik, Indoor-Spielplatz & Shop
Das kulinarische Highlight von Fort Kniepass ist das Restaurant „Fort Kulinarik“. Eva Schevers und Thomas Hollaus, die beiden engagierten Gastgeber, servieren hier Spezialitäten aus hochwertigen regionalen Produkten. Diese Vielfalt der regionalen Küche genießen Gäste im modernen, hellen und freundlichen Ambiente mit 80 Sitzplätzen und können gleichzeitig nachhaltige Produkte im Take-away-Bereich oder im Shop mitnehmen – perfekt für alle, die den Geschmack der Region auch zu Hause erleben möchten. Bei schönem Wetter lädt der Gastgarten mit seinem Spielplatz zum Verweilen unter freiem Himmel ein – der ideale Ort für eine entspannte Auszeit und eine gesunde Rast.
Ergänzt wird der Innenbereich des Besucherzentrums durch einen 80m² großen Indoor-Spielplatz: Mit einer großen Felsformation, Netzen, einer aufregenden Rutsche, einer Kugelbahn und Bauelementen bietet der Spielbereich jede Menge Spaß und Action. Während die Erwachsenen einen Kaffee trinken, toben sich die Kinder beim Bauen, Balancieren und Klettern aus und testen dabei ihre Geschicklichkeit und Kreativität.
Ein zukunftsweisendes kulinarisches Projekt, das im Rahmen des Besucherzentrums realisiert wurde, ist das Fermentationszentrum. Hier werden nicht nur köstliche, fermentierte Produkte angeboten, sondern auch ein umfassendes Schulungsangebot für Interessierte. Kulinarisch Interessierte sollen hier nicht nur Einblicke in die Fermentationstechniken bekommen, sondern auch das Bewusstsein für gesunde, nachhaltige Ernährung entdecken. Auf diese Weise soll das „Fort Kulinarik“ nicht nur ein lohnender kulinarischer Stopp für Ausflugsgäste, sondern auch ein Treffpunkt für die einheimische Bevölkerung werden. Zusätzlich unterstützt durch regionale und überregionaler Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen werden, die dem Fort eine lebendige kulturelle Identität verleihen.
Die Freiluftarena: Für Grenzen verbindende Veranstaltungen in mittelalterlichen Mauern
Eine weitere Neuerung auf Fort Kniepass ist die Freiluftarena, die nun mit einer überdachten Bühne und moderner Technik ausgestattet wurde. Ab sofort können hier bis zu 500 Besucher bei Konzerten, Theateraufführungen, Shows und Präsentationen unvergessliche Momente erleben. Die Arena stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg dar, die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu überwinden und das historische Erbe mit zeitgenössischer Kultur zu verbinden. Denn eines der übergeordneten Ziele das Revitalisierungsmaßnahmen war es, Fort Kniepass nicht nur als Ort der Geschichte wieder zum Leben zu erwecken, sondern hier auch einen lebendigen Raum für vielfältige kulturelle Erlebnisse zu schaffen.
Einen aktuellen Überblick über
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