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Wandern im Herbst – die schönste Jahreszeit für eine kleine Bergwanderung

Outdoor

Wandern im Herbst – die schönste Jahreszeit für eine kleine Bergwanderung

Photo: © Pawel Uchorczak

Wandern im Herbst – die schönste Jahreszeit für eine kleine Bergwanderung

Es ist vielleicht sogar die schönste Jahreszeit für eine kleine Bergwanderung: Traumhafte Herbstfarben, ruhigere Wanderwege und das Rascheln des Laubs unter den Schuhen, viele Gründe sprechen für eine Herbsttour. Viele Wanderwege sind in den niedrigen und mittleren Höhenlagen noch leicht begehbar, während in den höheren Lagen schon der erste Schnee erkennbar ist. Bis in den November hinein gibt es oft schöne und manchmal auch milde Tage, an denen man die letzten Sonnenstrahlen besonders genießen kann. Doch worauf sollte man bei der Tour in die
Berge oder auf den Waldpfaden besonders achten?

Kürzere Tage

Die Tage werden mit dem Herbstanfang kürzer: Während man im Juli noch um neun Uhr abends die Aussicht genießen kann, geht Ende September schon zwei Stunden früher die Sonne unter. Die Touren im Herbst sollten daher generell kürzer geplant werden, da die Dämmerung früher einsetzt.
Besonders Wildtiere sind zu dieser Zeit aktiv, weshalb im Herbst eher die Gelegenheit besteht, Tiere vom Wanderweg aus zu sehen. Im Herbst gibt es in höheren Lagen oft schon Schnee oder Eis, daher sollte die Tour nicht zu hoch geplant werden.

Warme Kleidung

Im Herbst sind die Tage nicht nur kürzer, sondern auch wesentlich kühler. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Wetterbericht sowohl im Vorfeld der Tour als auch vor dem Start zu prüfen. Generell sollte für die Herbstwanderung, auf der die Temperaturen gerne einmal schnell von warm über kühl bis hin zu frostig wechseln, warme
Kleidung im sogenannte Zwiebelsystem mit verschiedenen Kleidungsschichten angewendet werden. Eine weitere warme Schicht, beispielsweise eine Fleece- oder Softshelljacke, gehört ebenso in den Rucksack wie eine Mütze, extra Socken und wasserdichte Überbekleidung. Ersatz Kleidung dabei zu haben ist im Herbst wichtiger, als während der warmen Sommermonate. Die Temperatur sinkt sehr rasch und bei einer Pause beginnt man schneller zu frieren. Gute, rutschfeste Wanderschuhe sind ein Muss, denn durch die kühlere Umgebungstemperatur trocknen die Wanderwege nach einem typischen Herbstregen nicht so schnell, wie beispielsweise im Frühjahr.

Veränderte Wegverhältnisse

Das Wetter im Herbst kann recht wechselhaft sein und es stellen sich schnell mal „Vier Jahreszeiten an einem Tag“ ein, es ist sehr empfehlenswert, Regenhosen und eine wetterfeste Jacke einzupacken. Diese Wetterverhältnisse erlauben an nur einem Tag blauen Himmel, Sonnenschein und erfrischenden Regen zu erleben
In schattigen Bereichen sind Wege oftmals nass und rutschig, auch wenn der Boden an anderen Stellen warm und trocken ist.
Besondere Vorsicht also beim Bergwandern in schattigen Bereichen. Außerdem gibt es in höheren Lagen vermehrt Schnee und vereiste Stellen. An entsprechende Ausrüstung, wie zum Beispiel Gamaschen oder Steigeisen sollte daher unbedingt gedacht werden.

Öffnungszeiten der Hütten

Vor allem höher gelegene Berghütten und Almen schließen im Herbst, einige nehmen zwischen Sommer- und Wintersaison eine Auszeit. Viele Hütten haben aber auch noch bis in den Oktober oder Anfang November geöffnet. Abhängig vom Wetter können sich die Öffnungszeiten dennoch kurzfristig verschieben. Man sollte sich vor der Wanderung auf der Homepage der Hütte oder Alm oder beim Alpenverein erkundigen, welche Hütten noch
geöffnet haben.

 

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