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Schokoglück Mythos oder Medizin?

© digieye/Adobe Stock

Kulinarik

Schokoglück Mythos oder Medizin?

Es ist das Stück zum Glück. Was der Alltag lehrt, ist wissenschaftlich belegt.

Schokolade macht glücklich, heißt es aus der Wissenschaft.
Die Forschung hat in einer Studie (2006, Universität Würzburg) den Effekt auf die Stimmung eines Stückes Schokolade untersucht. Eine Gruppe hat einen Apfel gegessen, eine Gruppe Schokolade. Apfel und Schokolade haben den Hunger gestillt, die Laune gehoben – die Schokolade hat zudem Freude geweckt bei den Probanden.

Warum?
Kakao enthält putschendes Koffein, sehr dezent berauschendes Theobromin und einen Baustein des Glückhormons Serotonin.
Die Konzentration der Glückstoffe sei jedoch gering, so die Wissenschaft. Zu klein sei die Konzentration – erst recht Vollmilchschokolade, die nur etwa 30 Prozent Kakao enthält.
Für das Glücksgefühl sei vielmehr die Kombination aus Zucker und Fett verantwortlich.
Der optimale Energiemix mit hoher Kaloriendichte. Dieser aktiviere das Belohnungssystem im Gehirn. Das sorgt für ein Stimmungshoch.
Der Effekt sei evolutionär bedingt. Der Reiz der Belohnung beim Genuss von Kohlenhydraten und Fetten hat vermutlich bereits Jäger und Sammler beim Essen zulangen lassen. Der Mensch seien seinerzeit darauf angewiesen gewesen, bei Gelegenheit möglichst viel energiereiche Nahrung aufzunehmen.
Schokolade rege zudem die Sinne an. Kakaobutter schmilzt bei Körpertemperatur. Die Schokolade zergeht im Mund und hinterlässt ein angenehm volles Gefühl. Schokoladenaroma erzeugt durch den Reiz der Geruchszellen einen intensiven Geschmack beim Kauen.
Nur zu: Hie und da ein Stück zum Glück genießen!

Glücksrezept
Schokolade ist ganz einfach selbst gemacht.
Zutaten:
50 Gramm Kakaobutter | 1 Vanilleschote
45 Gramm-Kakao | etwas Salz
2 EL Agavendicksaft

Zubereitung
Kakaobutter bei geringer Hitze im Wasserbad schmelzen. Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Das Kakaopulver, das Mark der Vanilleschote und Salz unterrühren. Den Agavendicksaft zugeben und rühren bis die Masse nicht mehr klumpt, leicht cremig, jedoch noch flüssig ist. Die Masse in eine Form gießen.
Süße muss nicht sein: Es lohnt sich, den Agavendicksaft wegzulassen, dafür die Schokolade mit Nüssen zu toppen. Das Schokoglück ist garantiert – gewiss!

Superfood Kakao
• Mit dem Polyphenolgehalt senke Kakao einen zu hohen Blutdruck, setze den Cholesterinspiegel herab, verbessere die Elastizität der Arterien, was das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankungen minimiert.
• Kakao trage dazu bei, den Insulinspiegel niedrig zu halten, was Diabetes vorbeugt.
• Der Flavonoidgehalt steigere die Hirndurchblutung, die sich positiv auf die Gedächtnisleistung und Konzentration auswirkt.
• Der Catechingehalt beeinflusse die Zusammensetzung der Darmflora positiv, was als entzündungshemmend gilt.
• Die antioxidative Wirkung des Kakaos schütze vor freien Radikalen, was das Risiko einer Krebserkrankung herabsetzt.
• Der Mineralstoffgehalt (Eisen und Magnesium) trägt zu einer ausgewogenen Ernährung bei.

 

 

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