Connect with us

Lisl Ponger. Professione: fotografa

Ausflugsziele

Lisl Ponger. Professione: fotografa

Bild: Lisl Ponger

Lisl Ponger. Professione: fotografa

Lisl Ponger. Professione: fotografa Foto: Museum der Moderne Salzburg Rainer Iglar

Fotografie, Experimentalfilm, Medienkunst – das Werk Lisl Pongers ist ausgesprochen vielfältig. Immer wieder nimmt sie die Frage nach dem Fremden und dem Eigenen in den Blick. Auf zwei Ebenen des Rupertinum präsentiert das Museum der Moderne Salzburg nun in einer umfangreichen Übersichtsschau das Werk der Trägerin des OttoBreicha-Preis für Fotokunst 2017.

Salzburg, 30. November 2018. Seit den frühen 1970er-Jahren arbeitet Lisl Ponger (1947 Nürnberg, DE) als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Fotografie und Film. Mit ihren inszenierten Fotoarbeiten wie La Catrina (2013) und Teilnehmende Beobachterin (2016) zeigt Ponger, wie sich Stereotypen, Rassismen und Blickkonstruktionen seit Mitte des 19. Jahrhunderts in der Fotografie erhalten und fortgesetzt haben. Daneben sammelt sie für ihr eigenes fiktives Museum MuKul (Museum für Fremde und Vertraute Kulturen) Objekte aus der westlichen Alltagskultur und aus touristischen Souvenirläden, die den Umgang des Westens mit fremden Kulturen offenbaren. In der Ausstellung Professione: fotografa werden in drei Kapiteln neben zahlreichen großen fotografischen Tableaus auch einige ihrer frühen Filme sowie Objekte und Skulpturen des Museums MuKul präsentiert. Ebenfalls zu sehen ist die 2017 für das neu eröffnete Weltmuseum Wien erarbeitete Installation The Master Narrative und Don Durito.

Der Titel der Ausstellung, der von der Künstlerin gewählt wurde, lehnt sich an Michelangelo Antonionis Film Professione: reporter von 1975 an, in dem Probleme von Erkenntnis und Eigenverantwortlichkeit sowie die Beziehung zwischen dem Künstler und seinem Werk thematisiert werden. „Der außergewöhnliche, interdisziplinäre Facettenreichtum von Lisl Pongers künstlerischem Denken zeigte sich bereits in der Konzeption dieser umfangreichen Übersichtsschau, an der die Künstlerin maßgeblich beteiligt war. Ganz besonders freut es mich auch, dass sie für Salzburg eine neue Fotoserie gestaltet hat, die wir nun erstmals öffentlich präsentieren“, so Christiane Kuhlmann, Kuratorin Fotografie und Medienkunst sowie Mitglied der Jury des Otto-Breicha-Preises für Fotokunst 2017.

Text: Museum der Moderne Salzburg

Kommentare lesen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr in Ausflugsziele

  • Ausflugsziele

    Rossfeldpanoramastraße

    Von

    höchste Straße mit höchstem Genuss Ein unvergessliches Erlebnis – eine Fahrt über die ganzjährig befahrbare, mautpflichtige...

  • Ausflugsziele

    Dokumentation Obersalzberg

    Von

    Lern- und Erinnerungsort Die Dokumentation Obersalzberg ist eine Dauerausstellung des Instituts für Zeitgeschichte, München – Berlin...

  • Ausflugsziele

    Klettern in der ersten Kletterhalle Deutschlands

    Von

    1989 löste der Wunsch in Berchtesgaden eine Kletterhalle zu bauen, ein kollektives Kopfschütteln in der Bevölkerung...

  • Ausflugsziele

    Von der Kutsche zum Käfer

    Von

    Ferdinand Porsche Erlebniswelten. Edle Automobile vergangener Zeiten, Fahr-Simulatoren KinderWerkstatt und spannende Events sorgen für unvergessliche Erlebnisse...

  • Ausflugsziele

    Winterwandern in Bad Reichenhall

    Von

    viele Möglichkeiten in der Alpenstadt Die Berge rund um die Alpenstadt Bad Reichenhall leuchten in strahlendem...

Werbung HANF ALM
Werbung

ALPGOLD ONLINE LESEN

Beliebteste

Facebook


To Top
Translate »