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Herbstfeste in Bayern | Auf geht’s zur Wiesn 2018

Reportage

Herbstfeste in Bayern | Auf geht’s zur Wiesn 2018

Photo: © Wildbild

Herbstfeste in Bayern | Auf geht’s zur Wiesn 2018

Mit Beginn der goldgelben Jahreszeit laden pünktlich zahlreiche Herbstfeste mit Fahrgeschäften, Attraktionen und kulinarischen und saisonalen Spezialiäten zum feiern ein.

Mit Beginn der goldgelben Jahreszeit laden pünktlich zahlreiche Herbstfeste mit Fahrgeschäften, Attraktionen und kulinarischen und saisonalen Spezialiäten zum feiern ein. Als das wohl bekannteste Herbstfest zählt das Münchner Oktoberfest, dass am 17. Oktober 1810 zu Ehren des frisch vermählten Brautpaares Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachen-Hildburghausen stattfand. Der Name des Veranstaltungsortes wurde dabei von der Braut Prinzessin Therese übernommen und heißt seither Theresienwiese. Auch ein Jahr später wurde das Oktoberfest erneut gefeiert, dieses mal unter dem Veranstalter „Landwirtschaftlicher Verein in Bayern“, der das Fest zur Präsentation bäuerlicher Leistungen nutzte. Seither fand das Oktoberfest in München als privat finanzierte Veranstaltung statt, bis 1819 die Stadt München die Leitung übernahm. Allmählich kamen immer mehr Buden und Karusselle hinzu, wodurch die Wiesn langsam ihren typischen Volksfestcharakter erhielt. 1881 wurde dann die erste Hendlbraterei eröffnert, seither wird das Brathendl traditionell an die hungrigen Wiesnbesucher verkauft. Wegen der großen Nachfrage nach Bier errichteten die Brauereien im späten 19. Jahrhundert große Bierzelte mit Musikkapellen. 1950 zapfte der Müncher Oberbürgermeister Thomas Wimmer das erste Oktoberfestfass an, seither erfolgt jedes Jahr der Oktoberfest-Anstich traditionell mit den Worten „O’zapft is“ durch den Münchner Oberbürgermeister. Auch wenn das Münchner Oktoberfest mit jährlich rund sechs Millionen Besuchern das größte Volksfest der Welt ist, locken auch zahlreiche kleinere Herbstfeste mit Bierzelten, Schießbuden und kulinarischen Besonderheiten. Neben der traditionellen Maß Bier und dem halben Hendl gelten auch der
Federweißer und der selbstgebackene Zwiebelkuchen als absolute Spezialitäten der Herbst- und Volksfeste.

Auf geht’s zur Wiesn 2018
16 Tage lang können sich vom 22. September bis zum
7. Oktober 2018 Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren. Das
Oktoberfest beginnt wie in jedem Jahr mit dem berühmten Ausruf “O’zapft is!” des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter beim traditionellen Fassanstich am Samstag, 22. September, 12 Uhr, in der Schottenhamel-Festhalle. Das Festgelände
erstreckt sich in diesem Jahr über eine Fläche von 34,5 Hektar. 556 Betriebe wurden in diesem Jahr zugelassen, darunter 148 aus der Gastronomie, 163 Schaustellergeschäfte, 234 Marktkaufleute sowie mehrere Servicebetriebe, zum Beispiel die Wiesn-Post. Rund 13.000 Personen sind auf dem Oktoberfest beschäftigt.

Festbier und Kulinarisches
In den 16 Festhallen mit zusammen rund 119.000 Sitzplätzen werden die speziellen Oktoberfestbiere der sechs Münchner Großbrauereien (Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner, Spaten und Staatliches Hofbräuhaus) mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. Dazu schmecken bayerische Schmankerl wie das klassische Brathendl, Radi (Rettich), Obatzda (angemachter Käse), Schweinswürstl oder Steckerlfisch. Eine Wiesn-Spezialität sind die Ochsen am Spieß in der Ochsenbraterei. Insgesamt laden 132 gastronomische Mittel- und Kleinbetriebe zum Feiern ein.

Die Oide Wiesn
Auf der Oidn Wiesn im Südteil der Theresienwiese haben Volksfest-Tradition, bayerisches Brauchtum, Münchner Gastlichkeit, traditionelle und jugendfrische Volksmusik einen festen Platz bekommen. Zum gemütlichen Feiern mit Altmünchner Schmankerln lädt das Festzelt Tradition ein. Das „Herzkasperlzelt“ gibt der jungen bayerischen Volks- und Tanzkultur eine Bühne, wo sie sich in ihrer ganzen Vielfalt präsentiert: lebendig, interkulturell, frech, wild. „Zur Schönheitskönigin“ heißt das Volkssängerzelt, das die alte Münchner Wirtshaustradition der Volkssängerei pflegt. Ein Museumszelt ist der Geschichte der Schaustellerei gewidmet. Im Marionettentheater wird kräftig aufgespielt. Volksfestattraktionen und Fahrgeschäfte von anno dazumal können zum Sonderpreis von einem Euro ausprobiert werden.

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