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HANF HIGH – Kochen & Backen mit Hanf

© Elena Schweitzer /stock.adobe.com

Kulinarik

HANF HIGH – Kochen & Backen mit Hanf

Hanf macht high. Auch! Und Hanf kann noch viel mehr. Seine Samen lassen sich zu Öl pressen, schroten, zu Mehl mahlen, seine Fasern lassen sich zu Baustoff, Gewebe verarbeiten, seine Blätter und Blüten lassen sich zu ätherischen Ölen destillierten, zu Tee kochen oder eben zu rauchen, um ein Hochgefühl zu erleben. Aus den Blüten und Blättern können verschiedene Cannabinoide gewonnen werden.
Vom Samen bis in die Blatt- und Blütenspitzen. Hoch lebe der Hanf.

Hanf für das Klima

Hanf wächst fast überall. Er wird weltweit angebaut in gemäßigten bis tropischen Klimazonen. Seit Jahrhunderten ist er in Europa heimisch. Eine Hanfpflanze wächst in ihrer Hauptwachszeit bis zu 15 Zentimeter pro Tag – ohne Einsatz von Pestiziden. Hanf speichert große Mengen an Kohlenstoffdioxid. Zudem verbessert die Hanfpflanze die Böden.

Hanf für die Gesundheit

Hanfsamen liefen hochwertiges Eiweiß, Vitamine – wie Vitamin A, Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C, D und E. – und Mineralstoffe – wie Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Sulfat und Zink – und Omega-Fettsäuren. Ungeschälte Hanfsamen versorgen den Körper mit Ballaststoffen. Samen zu Öl gepresst besitzen das optimale Verhältnis von drei zu eins zwischen Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren. Hanföl besteht zu mehr als 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Es eignet sich daher nur zum kurzen Dünsten oder für die kalte Küche. Hanföl enthält die therapeutisch wertvolle Gamma-Linolen-Säure, die sich gegen Hautkrankheiten wie Neurodermitis bewährt hat. Der Nutzhanf (Cannabis stativa) lässt sich zu Tee verarbeiten. Dem Tee wird eine beruhigende, stimmungsaufhellende und entkrampfende Wirkung nachgesagt.

Hanf für den Genuss

Hanfsamen schmecken nussig. Die geschälte Saat ist zart, schmeckt nur leicht nussig. Ungeschälte Samen sind knusprig, geschmacksintensiver. Das Öl schmeckt ebenso intensiv nussig.

 

Hanfbrot

Zutaten: 500 Gramm geschrotetes Dinkelvollkornmehl · 1 Päckchen Frischhefe ·
400 Milliliter lauwarmes Wasser · 100 Gramm Hanfmehl · 100 Gramm gemahlene Pistazien 2 Teelöffel Salz · 2 Teelöffel Pflanzenöl · 50 Gramm geschälte und geschrotete Hanfsamen

Zubereitung
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen, dann das Dinkelvollkornmehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde machen, die Hefe darin mit 150 Milliliter lauwarmen Wasser vermischen und den Teig mit einem sauberen Geschirrhandtuch abdecken und 25 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Hefemischung Bläschen wirft. Hanfmehl, Pistazien, Salz und restliches Wasser dazugeben und alles kräftig miteinander verkneten. Nun eine Backform mit Pflanzenöl auspinseln, Hanfsamen in die Form streuen und gleichmäßig verteilen. Jetzt den Brotteig in die Form setzen, mit dem Geschirrhandtuch abdecken und nochmals 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Das Brot schließlich im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad 45 Minuten backen, auskühlen lassen, aus der Form stürzen und über Nacht ziehen lassen.

 

 

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